Artenkenner-Pass

Der Artenkenner-Pass

Willkommen bei den Forchheimer Artenkennern

Lieber junger Naturfreund!

Du hältst nach erfolgreichem Abschluss Deines ersten Kurses den neuen Artenkenner-Pass des Landkreises Forchheim in Händen. Damit bist Du Teil einer Gemeinschaft junger Menschen, die sich für die Natur interessiert und mehr über Tiere, Pflanzen und Pilze wissen möchte.

Zwar ist der Pass kostenlos, aber nicht umsonst zu haben! Eingeführt von erfahrenen Spezialisten baust Du Stein auf Stein, Kurs um Kurs, Dein Fachwissen weiter auf, bis Du selbst in der Lage bist, dieses Wissen zu benutzen oder gar weiterzugeben, ob ehrenamtlich oder an Deinem Arbeitsplatz. Niemand wird als Meister geboren und es gibt keine/n, die/der nicht noch etwas lernen könnte! Lernen in und mit der Natur macht Spaß, doppelt sogar, wenn man es in einer Gruppe Gleichgesinnter tun kann.

Es gibt viele Möglichkeiten, Kenntnisse zu erwerben über die Organismen, die im Artenkenner-Pass vorgestellt werden.

Der Pass will ein Weg sein bis hin zum/zur wahren Kenner/in, der/die sein Wissen durch eine Prüfung zeigen kann. Es gibt in den Neuen Medien viele Möglichkeiten, zusätzliche Informationen zu erhalten.

Dabei sind der Wissbegierde und dem Engagement ausdrücklich keine Grenzen gesetzt.

Die im Pass belegten Fähigkeiten und Kenntnisse können dazu dienen, Dein Interesse auch in einem nicht immer lehrplan-relevanten Thema der Schule zu belegen. Des weiteren können sie Ansporn sein, Dein Interesse für ein Praktikum, einen Auslandsaufenthalt, ein Studium oder einen Beruf zu wecken, von dem Du vorher keinerlei Vorstellung hattest. Sie öffnen also möglicherweise die Tür zu einem neuen Lebensabschnitt, einer Berufskarriere oder einer dauerhaften Liebhaberei, die lebenslang bereichert.

Wichtig ist bei der Arbeit draußen die Fähigkeit, der Natur mit offenen Sinnen zu begegnen, ihr zuzusehen, zuzuhören, wahrzunehmen, dass in der Natur viele Geheimnisse zu entdecken sind. Denn nur was wir kennen, lieben wir und was wir lieben, erhalten wir. Diese Haltung geben wir gerne auch an andere Menschen weiter.

Forchheim, den 30.08.2018

 

Dr. Hermann Ulm, Landrat Landkreis Forchheim

Dr. Ulrich Buchholz, 1. Vorsitzender Bund Naturschutz Bayern e.V., Kreisgruppe Forchheim

Prof. Dr. Gerhard Haszprunar, Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlung Bayerns

Dr. Cordula Haderlein, Schulrätin, Schulamt Forchheim

Dieter Pasch, Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege


Der Vorschlag der Kohle-Kommission

rwe-kraftwerk-wolken-himmel-2421946 CC0 pixabay

Die Kohle-Kommission hat am 26.01.2019 ihren Vorschlag gemacht:

Zur Zeit sind 42,5 Gigawatt Leistung aus Kohlekraftwerken im Netz.

Bis 2022 sollen demnach Braunkohlekraftwerke mit einer Kapazität von drei Gigawatt sowie vier Gigawatt Steinkohlekraftwerke stillgelegt werden.

Weitere fünf ein halb Gigawatt sollten dahin ohnehin vom Netz gehen oder in die Sicherheitsreserve überführt werden.

Bis 2030 sollen weitere sechs Gigawatt Braunkohle und sieben Gigawatt Steinkohle vom Netz. 

Der letzte Meiler soll 2038 abgeschaltet werden. 

2032 soll noch einmal genau hingeschaut werden, ob der vollständige Ausstieg nicht auf 2035 vorverlegt werden kann.

Ist das jetzt die Rettung für den Hambacher Forst und der Einstieg in eine CO2 arme Stromproduktion?

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KOHLEAUSSTIEG JETZT - HAMBACHER WALD RETTEN!