Energiewende hin zur richtigen Struktur der Regenerativen

Der Einstieg in die Energiewende war der Atomausstieg

Bezogen auf unserer Region ist das auf das AKW Grafenrheinfeld zu sehen. Auf seiner Delegiertenkonferenz am 15. Mai in Amberg bekräftigte der Bund Naturschutz Bayern (BN) mit einem einstimmigen Beschluss seine Forderung nach einem sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie und die konsequente Energiewende.  Die Atomenergie wird in der Presseerklärung des Bund Naturschutz Bayern als Blockadetechnologie bezeichnet, die eine schnelle Energiewende nur verhindere. Der Verband fordert stattdessen konkrete Maßnahmen im “Dreiklang aus  Atomausstieg, Klimaschutz und Arbeitsplatzsicherung”  und appelliert an die Politiker, sofort die Energiewende einzuleiten.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier:
BN-DV-Beschluss_Sofortausstieg aus der Atomenergie-11-05-17

und
weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des BUND

Atomausstieg bis 2021 verlängert das Risiko

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So gibt es etwa auch einen Anbieter, der aus Ihrer Bezahlung auch in Regenerative Energie in Franken investiert.

Siehe auch:Allgemeine BN-Position Energie und Klima

 

Die Ausrichtung im Detail

Beschlüsse von Schwarz-Gelb verschieben die regionale Energiewende

Nachdem die Bundesregierung am30.05.2011 medienwirksam den Atomausstieg präsentiert hat, könnte der Bürger mal wieder recht beruhigt sein, dass die richtigen Macher wohl auch gesamtwirtschaftlich und im Sinne des Erhaltens von Arbeitsplätzen den Atomausstieg in den nächsten 10 Jahren zufriedenstellend regeln werden.
Zurücklehnen - alles nicht so schlimm?

Die AKws sollen nun zwar noch zeitgestaffelt vom Netz. Befürchtung eines geballten Abschaltens am Ende der Dekade, wie auch etwa von Greenpeace geäußert, scheinen vom Tisch zu sein. Franken könnte dann, wie von Markus Söder noch am 30.05. verkündet, bis zum Jahr 2014 / spätestens 15, atomfrei sein.,
Mainpost
Konferenz Markus Söder


Das aber ist nicht der eigentliche Gewinn. 

Viel wichtiger ist eine Orientierung in die richtige Richtung bei den sog. Erneuerbaren (dem stetigen Energiefluss der Kernenergie der Sonne).

So hat etwa das manager magazin bereits 13 Gewinnler aus dem Atomausstieg ausgemacht, Wege in die auch die Bundespolitik lenken will.

Darunter sind allerdings auch die Großprojekte Windkraft aus Off-Shore-Anlagen (mit der Begründung, dass andere Staaten dort noch nicht so weit sind) oder die Bio-Energie-Energieanlagen, obwohl E10 gerade erst verhallt ist. Das aber führt nicht in die Regional-Versorgung in Bürgerprojekte. Die generelle Zielorientierung ist nun wichtiger denn je, soll uns nicht wieder Abhängigkeit von Monopolisten beschert werden.

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Atomausstieg - worum aber geht es in Wirklichkeit?

Heute stehen wir mehr denn je vor der Aufgabe, die Kerntechnologie hinter uns zu lassen.

Wie uns am Beispiel von Japan noch einmal verdeutlicht wurde, muss selbst zum Beenden der Kernspaltung über lange Zeit Energie zur Verfügung stehen, was nicht mit absoluter Sicherheit gewährleistet werden kann.

Die Möglichkeit der Kerntechnologie, extrem große Energiemengen handhaben zu können, hat zu einem Oligopol auf dem Strommarkt geführt.

Dies hat zur Folge, dass auch hinsichtlich anderer Energiequellen, wie z.B. der Windkraft, in Großstrukturen, also z.B. Windparks im Schelf, gedacht wird, wodurch Transportprobleme entstehen, die nun mit umfangreichem Leitungsbau behoben werden sollen.

Doch diese Großstrukturen sind Strukturen von gestern. Wir stehen am Anfang eines notwendigen Umbaus unserer Energiewirtschaft, ausgerichtet auf die spezifischen Belange der Erneuerbaren Energie mit einer vorwiegend dezentralen Struktur.

Hinweis -> Beispiele zum Ansatz Neue Engerien BN-KG Erlangen.

Dies mag ein Grund sein, warum die heutigen marktbeherrschenden Konzerne sich an das bestehende System zu klammern versuchen.

Und noch bevor über Konzepte gesprochen wird, streut die Energiewirtschaft über verschlungene Lobbywege Betrachtungen, nach denen diejenigen, die die Erneuerbaren Energien postulieren, nunmehr Trassen für Energiewege freizumachen hätten. Täler Deutschlands reichten für Pumpspeicherwerke nicht aus und man müsse nach Norwegen ausweichen. Derartiges grenzt an das Verbreiten einer Panikstimmungsmache.

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Der Anfang vom Ausstieg

ARD 13.03.2011 21:06 Uhr

Ausstieg aus dem Ausstieg?
Kanzlerin Merkel zur Sicherheit der AKWs:

"Kernenergie ist eine Auslauftechnologie", so die Bundeskanzlerin am 13.03.2011 im Interview Brennpunkt der ARD, "und es ist zu prüfen, wie die regenerativen Energien möglichst schnell zu erreichen sind."

RWE-Vorstand am gleichen Tag: Kein Grund für Überdenken der Laufzeitverlängerung

In Deutschland würden mit gutem Grund höchste Sicherheitsstandards für Kernkraftwerke angesetzt, und diese würden von RWE erfüllt. Zitat: "Die Anlagen werden von uns regelmäßig überprüft und kontinuierlich auch weiterentwickelt. Dabei werden die Sicherheitsreserven immer weiter erhöht."

Komplettmeldung

Manager-Magazin   HypoVereinsbank

 

Hier stellt sich die Frage, ob wir in der Vergangenheit wohl unzureichende Sicherheitsreserven hatten, wieso diese stetig weiter verhöht werden müssen und ob nunmehr erneut eine weitere Erhöhung zulasten des Steuerzahlers oder der Stromkunden ansteht.

Derartige Mittel in ein Auslaufmodell zu investieren, erscheint wenig zweckmäßig, zumal es dann für einen wünschenswerten, rascheren Umstieg in erneuerbare Energien wohl kaum kommt. 

Liste der Kernreaktoren in Deutschland

 

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Hintergrund-Informationen

BUND-Position: Alte AKW sofort abschalten – Konsequenzen aus Ereignissen in Japan

BUND - Atomkraft

 

Technische Hinweise

Ein Kernreaktor kann nicht einfach abgeschaltet werden. Die kerntechnische Kettenreaktionen der Brennelemente wird mechanisch durch Steuerstäbe beendet. Damit werden aber nicht die Zerfallsvorgänge der erst im Reaktorbetrieb entstandenen, neuen Produkte der Kernspaltung unterbunden. Diese zerfallen über einen längeren Zeitraum weiter unter erheblicher Wärmeentwicklung.
Hieraus erklärt sich die Notwendigkeit der stetigen Verfügbarkeit eines aktiven Sicherheitssystems zum Abtransport der nachlaufenden Wärmeentwicklung über die komplette Abklingdauer (Kühlung). Hier wird in Zeiträumen von Monaten, und im Fall des Auswechselns von Brennelementen von Jahren, gerechnet - Jahre, in denen auch in eventuellen Krisenzeiten die Wärmeabfuhr garantiert werden muss.

Zitat Wikipedia

  • "Nachzerfallswärme - Kühlung
    Bei einem beispielhaften Gewicht der Brennelemente von ca 100 Tonnen würden selbst nach dreimonatiger Kühlung die Brennelemente ohne weitere Kühlung auf lange Sicht wieder den Schmelzpunkt erreichen können. Um diese Wärme abzuführen, müssen die Brennstäbe noch jahrelang in den zum Kraftwerk gehörenden Abklingbecken gelagert werden."
  • Generelle Wirkungsweise Kernreaktor

 

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