Ausgangslage - Zielorientierung

Was sind Ausgangslage und Ziele - Welche Energiestruktur ist zukunftsweisend?

Noch vor Fukushima stellte eine Forschungsgruppe, u.a. unter Teilnahme des Fraunhofer Instituts, der Bundesregierung die Vision eines nachhaltigen Energiekonzepts 2050 auf Basis von Energieeffizienz und 100% regenerativer Energien vor (Energiekonzelt 2050). Die hier gemachten Ansätze sind nach dem 11.03.2011 beschleunigt anzugehen.

Haupthema bei der Stromgewinnung muss es sein, die Thermischen Großkraftwerke (u.a. besonders Kohle) mit ihrer schlechten Ausbeute  von nur rund 1/3 der Primärenergie gemäß den Regeln der Thermodynamik hinter uns zu lassen.  2/3 der Primärenergie als Wärmeabfall in Flüsse oder die Luft zu leiten kann nicht länger als zeitgemäß gelten. Kommt dieses Konzept dennoch zum Einsatz, dann allenfalls für kleine Einheiten, die dezentral vor Ort in Siedlungen Strom erzeugen und die entstehende Abwärme auch dort zum Heizen bereitstellen.

1. Dezentrale Energiestruktur

  • An konventionelle Kraftwerksarten wird bereits seit einiger Zeit die Anforderung gestellt, die Differenz zwischen der momentanen Energieausbeute aus regenerativen Energien und der momentanen Stromnachfrage zu stellen - aber sie sind zu groß und damit zu träge dieser Forderung zu entsprechen.
  • Dynamik ist gefragt und feine Regelungsstufen in der Energiebereitstellung werden notwendig.
  • Kleinere und, auch zur Steigerung der regionalen Versorgungssichheit, dezentrale Einheiten sind gefragt.
  • Energieerzeugung gehört in kommunale Hände, denen sie im letzten 50 Jahren entglitten ist.
    Die Wende zurück zur kommunalen Wasserversorgung in vielen europäischen Ländern steht hier beispielhaft.
    Dass sich hier bereits die Politiker ganz in unserer Nähe beginnen umzuorientieren, zeigt das Beispiel des Landkreises Bamberg. Unter dem Tilel "Neue Energiewege in Stadt und Landkreis" will man dort bis zum Jahr 2035 Energie-autark sein.

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Keine Energiewende ohne Ausrichtung auf die Belange der Erneuerbaren Energien

  • Heute werden die Grenzen des alten, eingefahrenen Zentral-Systems sichtbar.

    Grundlastkraftwerke unflexibel

    Die relativ unflexiblen Grundlastkraftwerke können nicht der Dynamik der Windkraftschwankung angepasst werden. Sie sind wie kantige Riesen, die faktisch kein Regelverhalten besitzen, um der im Tagesverlauf wechselnden Stromnachfrage folgen zu können.

    Großkraftwerke überholt  . . . weiterlesen

Welche Energieeffizienzverbesserung ist zukunftsweisend?

2. Bessere Energieeffizienz konventionelle Stromerzeugung

  • Kleinere und, auch zur Steigerung der regionalen Versorgungssichheit, dezentrale Einheiten sind gefragt, die neben dem Strom aus regenerativen Energien in einem neuen, CO2-verminderten Kraftwerkstyp zusätzlich die Kraft-Wärme-Kopplung ermöglichen und dort bereitstehen, wo sie bei den Verbrauchern in Industrie und Siedlungen Strom und Wärme bereitstellen können.
Quelle SEH (Stromerzeugende Heizung)

Das Grundschema der Zielorientierung zeigt die Grafik oben; unten die heute üblich gewordenen Energieverschwendung.