In drei Schritten zu den regenerativen Energien mit der Energiewende in Bayern

In drei Schritten nach dem Atomausstieg hin zu den regenerativen Energieformen aus Wind , Wasser und Sonne, wie sie die Sonne, unser Kernreaktor in Weltraum, aus sicherer Entfernung uns täglich auf die Erde sendet.

Die nachstehenden Grafiken geben einen generellen Überblick und können durch Doppelklick vergrößert werden.

Energiewende Bayern jetzt
Energiewende Bayern jetzt
Energiewende Bayern jetzt

In erster Linie gilt es zunächst in zwei Schritten Strom zu sparen und Energie effizienter einzusetzten.

Hierzu zählen Stromspartechniken aller Art (BN-Energieeinsparung + Beratung) aber u.a. auch das Umstellen vieler Heizungsaltanlagen, unter dem Motto weg vom Heizöl.  Erdöl wird ohnehin unter menschenunwürdigen Verhältnissen sog. Drittländern ohne Wertschöpfung vor Ort abgenommen und zu Höchstpreisen vermarktet.

Wesentlich effektiver wird Primärenergie - vorzugsweise CO2-Neutral bereitgestellt -  dezentral, also vor Ort in der Nähe der Verbraucher, wie Gewerbe oder Siedlungen, in Strom umgewandelt (Kraft-Wärme-Kopplung). Nur so ist die anfallende Wärme entweder für technische Prozesse oder zum Heizen zu verwenden und wird nicht, wie bei den Großkraftwerken, nutzlos in die Umwelt entlassen.
Block-Heiz-Kraft-Werke (BHKW) [Strom erzeugen und verkaufen + Heizen der Wohnungen im Siedlungsumfeld mit Wärmeleitungen] sind hier eine ausgereifte Technik. Bevorzugt sind diese in neuen Siedlungsgebieten als Gemeinschaftsanlage aufzustellen.
Ist aus vorgegebener Infrastruktur eine Wärmeleitungsverbindung einzelner Häuser nicht möglich, können auch kleinere, ebenso CO2-neutral betriebene BHKW  eingesetzt werden. Dies auch, wenn sie nur in der Lage sind, neben dem Heizen des eigenen Hauses einen Anteil des Strom-Eigenbedarf zu decken. Es wird so Primärenergie noch immer günstiger als im Großkraftwerk umgesetzt.

Allmählich ist so eine Vielzahl an BHKW vorbereitend auf den 3. Schritt aufzubauen. Von diesen können dann etliche stromgeführt betrieben werden, d.h. zum Decken von Stromlücken etwa bei ausbleibendem Wind beitragen.

 

Nicht in diesen beiden ersten Vorschritten, sondern erst wenn eine Plattform mit größerem Volumen an Windrädern, etwa zum Ernten und Ablegen der Energien der Novemberwinde, erreicht ist, benötigt auch das dezentrale System Langzeitenergiespeicher im größeren Maße.

Der weitere 3. Schritt überschneidend zu den beiden ersten Schritten ist das Hochfahren der regenerativen Energiebereitstellung mit der Umgestaltung der gestrigen Energiebereitstellungsstruktur.

 Gestern war alles noch einfach in der Energiewirtschaft. Gut anpassbare Kraftwerkstypen, ausgestattet z.B. mit Gasturbinen oder Pumpspeicherwerken, glichen die Tages-Maxima/ Minima- Schwankungen aus; unterhalb dieser Spitzen schoben Grundlastkraftwerke große Mengen an Energie in die Netze.

 

 Dies hat sich inzwischen gravierend verändert. An windreichen Novembertagen können schon heute die bereits über 20.000 Windanlagen in Deutschland die Nachtlast punktuell abdecken, wie z.B. im November 2009 (siehe unten Artikel „Bremsklotz Großkraftwerke“ des Magazins energiezukunft, 9/2010 naturstrom).

 

Hinweis -> Paradebeispiele zum Ausbau Windkraft in Bayern ist Region Hof

Windkraftprojekt BN-Kreisgruppe Hof

 

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