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Dezentrale Regenerative Energien

Dezentrale Regenerative Energien - Überblick

Photovoltaik

Schwerpunkt ist es, das Potential vorhandener und geeigneter (auch kommunaler) Dächer und Hausfassaden auszuschöpfen. Bei einer Anlagengröße bis 30 kW besteht seit 1.1.2009 die Möglichkeit, den selbst produzierten Strom auch selbst zu verbrauchen.

Geeignete Flächen in den Gemeindegebieten sollen anhand einer Bestandsaufnahme ermittelt sein, bevor Planungsansätze zu Photovoltaik-Freilandanlagen (auch Solarfelder genannt) zur Kommunalversorgung ins Auge gefasst werden. Generell gilt, dass Dach- und Fassadenflächen vorhandener Einrichtungen (Gebäude, Bauten aller Art, etc.) mit ausreichender Ausrichtung Freilandanlagen vorzuziehen sind, da dadurch nicht nur Eingriffe in die Landschaft, sondern auch der Verbrauch an landwirtschaftlicher oder unbestellter Fläche vermieden wird. PV-Energie in Kombination mit Windenergie ist ideal, da oftmals mehr Wind weht, wenn keine Sonne scheint, so dass sich diese beiden Energielieferanten somit gut ergänzen.

  • Für Photovoltaik-Freiflächenanlagen (Solarfelder) gilt nachstehende Orientierung. Vorranggebiete für Solarfelder sind bereits versiegelte Flächen, wie Industriebrachen, Lärmschutzwälle bzw. -wände, Autobahnböschungen, Mülldeponien u. ä. sowie kleinflächige Anlagen in unmittelbarem Zusammenhang mit bestehender Bebauung.
  •  Ausschlussgebiete für Solarfelder sind insbesondere Nationalparke, Naturschutzgebiete, FFH-Gebiete, Landschaftsschutzgebiete in Naturparken, flächenhafte Naturdenkmale, Kern- und Pflegezonen von Biosphärenreservaten, besonders geschützte Biotope (nach § 20c BNatSchG bzw. ab 2010 nach § 30 Abs 1 Nr. 1-6 BNatschG in n.F.) und Wiesenbrütergebiete.
  • Einzelfallprüfung für besonders bedrohte Arten des Offenlandes (u.a. Wiesenweihe, Feldhamster).
  •  Verfahrensrahmen

•    Standortsuche im Rahmen einer qualifizierten kommunalen Landschaftsplanung mit Bürgerbeteiligung. Genehmigungsvoraussetzung für ein Sondergebiet (SO) „Solarfeld“ (Photovoltaik-Freiflächenanlage) sind der Flächennutzungsplan und ein qualifizierter Bebauungsplan und Grünordnungsplan mit Umweltbericht, sowie Prüfung von Alternativstandorten und Festlegung von Ausschlussflächen für Solarfelder im Gemeindegebiet. Anbindung an bebaute Sielungsgebiete ist anzustreben.

•    Exklusivität des Sondergebiets (SO) zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie. Ein vorhabensbezogener Bebauungsplan ist hierfür zu erstellen. Bei Nichtdurchführung der Planänderung behält der rechtskräftige Flächennutzungs- und Landschaftsplan weiterhin Gültigkeit. Ebenso endet mit dem vertraglich zu vereinbarenden Rückbau der technischen Anlage das Sondernutzungsrecht. Der Flächennutzungsplan ist auf den Stand vor Einrichtung des Sondergebietes zurückzuführen.

 

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