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BN Ortsgruppe Neunkirchen am Brand und Umgebung - Geführte Naturaktionen 2017


Einladung zur Jubliäumsfeier "Generation Erde - Klimaschutz in Hallerndorf e.V.", Samstag, 04.11.2017

 Generation Erde -  Klimaschutz in Hallerndorf e.V. feiert sein 10 jähriges Bestehen:                                                                

 Samstag, 04.11.2017 um 19:00 Uhr mit einem Vortrag von Franz Alt zum Thema: "Auf der Sonnenseite - Warum uns die Energiewende zu Gewinnern macht".

 Der vielfach ausgezeichnete Politikwissenschaftler, Buchautor, Fernseh-Redakteur und -Moderator ist international bestens vernetzt. Er analysiert punktgenau die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte der heutigen Energieversorgung und zeigt einen für uns alle vorteilhaften und daher erfolgreichen Weg zur Umsetzung der Energiewende auf.


Ort: Brauereigaststätte Rittmayer, Hallerndorf, Trailsdorfer Str. 4.

 

Karten können im Vorverkauf bei der Gaststätte Rittmayer erworben oder über Wolfgang Negele:  wolfgang.negele@t-online.de für 5 Euro verbindlich reserviert werden. An der Abendkasse kostet die Karte 6 Euro.


Symbolische Entsiegelungsaktion der BN-Kreisgruppe am Samstag, 16.09.2017

Mit Spitzhacken gegen die Asphaltflut

In Bayern werden pro Sekunde über 1m² der Landesfläche überbaut in Form von Wohn-  und Gewerbegebieten, Straßen und Parkplätzen. Was Politikern und Planern als Zeichen des Fortschritts gilt,  gibt vielen Bürgern Anlass zur Sorge. Denn ein einmal überbautes Stück Erde kann kein Regenwasser mehr filtern, keine Hitze ableiten, keinen Sauerstoff produzieren und keine Schadstoffe binden. Der BN fordert  deshalb eine gewissenhafte Abwägung der Notwendigkeit bei der Planung von Neubauprojekten wie der Ostspange  der B470 bei Forchheim  und den Rückbau nicht mehr benötigter Asphalt-  und Betonwerke.

Der BN führte zum Thema „Rückbau von Asphaltstraßen“ am Samstag, den 16.9.2017 eine Aktion in Forchheim durch. Um 12:00h erfolgte zunächst ein Marsch des „Entsiegelungstrupps“ durch die Hauptstraße. Die dort befindlichen Parteien wurden an ihren Ständen mit der Forderung des BN nach mehr Bodenschutz konfrontiert. Es zeigte sich dabei weitgehende Übereinstimmung mit den Zielen der SPD und der Grünen Partei. Anschließend entfernte dieser Entsiegelungstrupp den Asphalt einer Fläche in der städtischen Peripherie (Globus-Gelände) mit Hilfe von Pickeln und Schaufeln als Symbol dafür, wie wichtig es ist, Boden als Teil der menschlichen Umwelt zu begreifen.

Die Aktion sollte dazu anregen, Entsiegelung als Teil der notwendigen Ausgleichsmaßnahmen für Baumaßnahmen an anderer Stelle zu sehen und sie als Pflicht den Kommunen und anderen Vorhabensträgern aufzuerlegen. Wer heute nur nach Beton und Asphalt in Form von Gebäuden und Straßen schreit, übersieht, dass die Fläche endlich und der Boden in seiner wertvollen Funktion für den Menschen nicht zum Nulltarif zu haben ist.


Siedlungsentwicklung und Verkehr - ein Beitrag zum Klimawandel, den es zu stoppen gilt


Mit Siedlungs- und Verkehrsplanung legen wir auf Jahrzehnte wesentliche Anteile der Umweltbelastung fest. Kompetentes Fachwissen und Konzepte für umweltverträgliche Lösungen müssen daher unbedingt in diese Planungsvorgänge einfließen. Dabei ist auch zu hinterfragen, ob die oftmals von den aktuellen Ereignissen losgelösten Planungen behördlicher Seite noch mit den allgemeinen Erkenntnissen der Technik und der mit dieser korrespondierenden Umwelt- und Naturschutz-Thematik in Einklang sind. Abweichungen, die in Sackgassen führen, müssen über die politische Ebene gestoppt werden. Unsere Enkel werden uns hierzu befragen.

Beispiele überdimensionaler Straßenplanung im Landkreis für mehr Straßen, koste es was es wolle, sind ausreichend vorhanden. Einerseits soll die B 470 durch das Wiesenttal geschlagen werden, andererseits Landstraßen, wie die Umfahrungen für Dormitz und Neunkirchen am Brand. Letztere haben es in sich, will doch der Freistaat gleich in Breite von Bundesstraßen und mit geringen Neigungen bauen, um den Durchgangsverkehr wirtschaftlich zu begünstigen. Das aber bedeutet Freigabe zum Wuchern des LKW-Verkehrs, wie auch von Gewerbegebieten möglichst in jedem Dorf. Solch unbesehenes Agieren ist letztlich der schleichende Beitrag zum Klimakollaps. Nach aktuellen Umfragen wollen rund 3/4 der Bundesbürger, dass dieser im Dunklen wuchernde Prozess gestoppt  wird, der auch den Verlust der kleinstrukturieren Kulturlandschaft und der damit verbunden Werte vor Ort, etwa der Regionalversorgung, bedeutet. Hiergegen kämpft der BN. Helfen auch Sie mit unsere Heimat zu erhalten und uns beim regionalen Engagement gegen den Klimawandel zu unterstützen.

Was die Straßenplanungen für das Wiesenttal und die Neunkirchen bedeuten, zeigten die nebenstehenden Karten oben.

Lassen Sie es nicht soweit kommen; hier können Sie sich informieren:

 

Zur Homepage Bürgerinitiative MUNk e.V.
   Thema Westumfahrung Nk und
   Verfassen von Einwendungen, s. HIER


Gigantomanie-Planung Westumfahrung Neunkirchen a. Br. stoppen

Mit neuen, zusätzlichen Straßen sollen nach und nach Hindernisse für den Durchgangsverkehr beseitigt werden, so in Dormitz und Neunkirchen am Brand. Das Staatliche Bauamt verwehrt sich zwar, dass es um eine neue Schnellstraße für den LKW-Verkehr von Schnaittach (A9) nach Forchheim (A73) über Landstraßen oder Höchstadt (A3) gehe, baut aber seine Landstraßen (in Bayern Staatsstraße genannt) in Breite von Bundesstraßen und mit flachen Neigungswinkeln, also mächtigen Dämmen und tiefen Landschaftseinschnitten versehen, aus - für LKW gut passierbar.

Für diese beiden Straßen sollen mal eben insgesamt mit Ausgleichsflächen 51 ha Land (71,5 Fußballfelder) verbraucht werden. Sieht so eine verantwortliche Planung für Enkel in Zeiten der aktuellen Erkenntnisse der notwendigen Zukunftsgestaltung, ausgerichtet zum Wohle der Umwelt wie auch der Klimaziele, aus?

Dass mit der Planung Westumfahrung Neunkirchen der Druck auf andere Gemeinden zum Bau weiterer Umfahrungen, etwa Effeltrich, gesteigert wird, interessiert das Amt und auch etliche Neunkirchner Räte nicht. Mit jeder Durchfahrtsvereinfachung steigt die Attraktivität zur Überregionalnutzung. Es ist der allmähliche Fern-LKW-Anstieg, der die versprochne Entlastung für  Neunkirchner Bürger nach Jahren ins Gegenteil verkehrt und alle längs der Gesamtstrecke mehr, ja sogar bis ins Unertägliche, belastet – Die Wirtschaftsfaktoren Zeitgewinn und Kostensenkung sind Garant für diese Entwicklung.

Mit dem aktuellen Verbrauch von 13,1 ha Fläche pro Tag (ca. 4800 ha im Jahr) steht der Freistaat Bayern an der Spitze Deutschlands. Dieser Flächenfraß muss endlich aufhören!

Die Westumfahrung Neunkirchen nur alleine soll mehr als 27 Hektar Boden (39 internationale Fußballfelder) in Anspruch nehmen und einfach mal Landwirten und Reitstall die Existenzgrundlage entziehen; 16 Hektar für den Bau und nochmals 11 Hektar für die nach BundesNaturschutzGesetz erforderlichen Ausgleichsflächen.

Aus diesen Zusammenhängen heraus lehnt der BUND Naturschutz in Bayern e.V. solche Projekte generell ab.

Das heißt nicht, dass der BN sich nicht um den Menschen kümmert. Im vorliegenden Fall gibt es eine Alternativlösung. Diese heißt "Generelles Verkehrs-Absenken", statt die Schleusen für weiteren (Durchgangs)Verkehr incl. mit mittelfristigem Bedrohungspotential LKW-Ausweichverkehr zu öffnen. Wie dies näher aussieht, ist in der Unter-Homepage Neunkirchen beschrieben

  • Beteiligen Sie sich jetzt in Rahmen der öffentlichen Auslegung der Planung der Westumfahrung, mit der die Planfeststellung eingeleitet wurde, um Baurecht zu erlangen mit Ihren Einwendungen gegen diese weit überzogene Projekt-Idee.

  • Abgegeben sein muss Ihre Einwendung spätetens 3.3.2017 bei der Regierung von Oberfranken oder den Gemeinden Neunkirchen und Dormitz.

  • Beispiele und Erläuterungen wer sich wie mit Einwendungen beteiligen kann - eben nicht nur Neunkirchner Bürger - forden Sie ebenfalls auf der Neunkirchner Unter-Homepage.

  • Werden Sie aktiv! Lassen sie sich nicht täuschen - Nutzen Sie die Möglichkeit Ihre Meinung kund zu tun! Nur so ist politische Einflussnahme möglich.

Zur Homepage Bürgerinitiative MUNk e.V.
   Thema Westumfahrung Nk und Verfassen von Einwendungen, s. HIER