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Kostbarkeiten der Fränkischen Schweiz - heimische Orchideen, Donnerstag, 15.09.16, 19:30

Vortrag von Adolf Riechelmann in St. Gereon, Forchheim, in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz, Kreisgruppe Forchheim

 Von kaum einer Pflanzengruppe können Menschen so fasziniert werden wie von Orchideen. Das gilt nicht nur für die Blütenpracht ferner tropischer Urwälder, von der es ein winziger Ausschnitt über Blumengeschäfte und Baumärkte bis in unsere Wohnzimmer geschafft hat, sondern auch für die teils prächtigen, teils unscheinbaren Orchideen unserer Heimat. Viele Menschen sind daher sehr erstaunt zu erfahren, dass auch bei uns, manchmal sogar unweit ihrer eigenen Haustür, Orchideen wachsen und gedeihen. Sie sind anders als alles, was wir an Blumen kennen. Jeder von ihnen haftet noch etwas von der Ferne an, aus der sie ursprünglich kam; aus ihrer Form, ihrer Farbe und ihrem Duft spricht ein eigenartiger Zauber zu uns. Auch unsere heimischen Orchideen strahlen ihn aus, und keiner kann sich ihm entziehen, der sich ihnen zuwendet.

„Man sieht nur, was man kennt“, diese Erkenntnis des Dichterfürsten Goethe mag in den Sinn kommen, wenn man die heimischen Orchideen betrachtet, die Adolf Riechelmann in seinem Vortrag zeigt. In der Tat: Wir müssen erst sehen lernen, um solche Kostbarkeiten in der Landschaft überhaupt wahr zu nehmen. Aber die Feststellung Goethes muss noch um die von Konrad Lorenz ergänzt werden: „Man liebt nur, was man kennt und man schützt nur, was man liebt“.

Unter Pflanzenkennern gilt die Fränkische Schweiz als eine „Orchideenhochburg“, alle 41 aktuellen Arten und Unterarten werden im Bild vorgestellt. Dieser Vortrag möchte die Besucher mit den heimischen Or­chideen vertraut machen, einer stark rückläufigen, in ihrem Bestand bedroh­ten Pflanzenfamilie.

Der Vortragende befasst sich seit über 40 Jahren mit den heimischen Orchideen. Er hat mehr als 90 Arbeiten über Orchideen veröffentlicht, darunter 13 Neubeschreibungen. Seit November 2000 ist er Vorsitzender des Arbeitskreises Heimischer Orchideen (AHO) in Nordbayern.

Der Vortrag findet am Donnerstag, den 15.9.2016 um 19:30h in St. Gereon statt. Der Eintritt ist frei!


Haus- und Straßensammlung 2016

⇒ Die Lehrerin des Herder-Gymnasiums Forchheim Frau Patzak-Waldmann

konnte wieder Schüler motivieren sich an der Haus- und Straßensammlung des Bundes Naturschutzes zu beteiligen.
30 Schüler und Schülerinnen sammelten in ihrer Freizeit Spenden für Projekte des BN.

Insgesamt kamen 1790,00€ zusammen

Frau Patzak-Waldmann freut sich über das ehrenamtliche Engagement der Schülerinnen und Schüler. Die 11 fleißigsten Sammler wurden jetzt von der Organisatorin Edith Fießer besonders geehrt

 

Alle Schüler wurden mit Eis- und Buchgutscheinen für ihren Einsatz belohnt. 
Das Geld wird für Naturschutzzwecke und Kinderumweltprojekte verwendet.
Der Bund Naturschutz bedankt sich bei allen beteiligten Lehrern für die organisatorische Mithilfe!

Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe des Bund Naturschutz am 8.4.2016 im Landgasthof Schrüfer in Pinzberg

Ohne Freunde kein Naturschutz!

Der ehrenamtliche Naturschutz lebt durch die Unterstützung aller Naturfreunde. Insofern gibt es beim BN keine passiven Mitglieder, nur Förderer des Umweltgedankens, denen der Dank des Vereins gilt. Mit diesem Motto begrüßte der 1. Vorsitzende, Dr. Ulrich Buchholz, die Anwesenden aus dem gesamten Landkreis Forchheim. Im Anschluss konnte er und die stellvertretende Vorsitzende, Frau Edith Fiesser, zahlreiche Jubilare für 20-, 30- und 40-jährige Vereinstreue auszeichnen.

Der Fachvortrag von Herrn Christian Kiehr zum Thema Glyphosat wurde im Anschluss lebhaft diskutiert. Dabei wurden Unterschiede im Einsatz zwischen Südamerika, wo unzweifelbare Schäden an Mensch und Tier durch das Pestizid auftreten, und der heimischen Landwirtschaft thematisiert. Die Anwesenden waren sich darüber einig, dass die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat in Europa abzulehnen ist, solange negative Folgen für die menschliche und tierische Gesundheit nicht eindeutig ausgeschlossen werden können.

Der 1. Vorsitzende zeichnete in seinem Rechenschaftsbericht ein facettenreiches Bild der Aktivität des BN im Jahr 2015. Der Verein engagierte sich vielfältig in Artenschutz, Umweltpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit, wobei eines der Highlights die Teilnahme an der Demonstration gegen TTIP in Berlin mit bis zu 250 000 Teilnehmern war. Sorgen bereitet demgegenüber das Problem, jüngere Menschen für den Umweltgedanken zu begeistern.

 Berichte der Arbeitsgruppe Fledermaus durch Herrn Edi Zöbelein, eine Momentaufnahme der „Bürgerinitiative pro Wiesenttal ohne Ostumgehung“ durch deren Vorsitzenden Heinrich Kattenbeck und ein Beitrag von Herrn Frank Herdegen über belegbare Gefahren des Mobilfunks standen im Mittelpunkt der anschließenden Kurzberichte.

Eine Darstellung der Kassensituation und der für 2016 geplanten Investitionen durch die Geschäftsführerin Ingrid Neubauer bildete den letzten Tagesordnungspunkt. Der 1. Vorsitzende dankte den Anwesenden für ihre Treue und der Geschäftsstelle für die inhaltliche Vorbereitung der Jahreshauptversammlung. Der Verein sieht nach seinen Worten optimistisch in die Zukunft. Wer mit Freude bei der Sache ist und Freunde an seiner Seite weiss, schafft auch vormals unmöglich Geglaubtes.

Dr. Ulrich Buchholz


Imker und Bund Naturschutz informieren

Veranstaltung über Bienen, Bestäubung und blühende Landschaft am 20.02.2016

Wolf-Dietrich Schröber, Vorsitzender Kreisverband Imker Forchheim e.V., freute sich in seinen Begrüßungsworten über die hohe Teilnehmerzahl aus den Reihen der Imker, des Bund Naturschutz und aus Obst- und Gartenbau. Fast siebzig Teilnehmer waren am Samstag,  20.2.2016, ins Gasthaus Egelseer nach Wiesenthau gekommen.

Herr Landrat Dr. Ulm ging in seinem Grußwort  auf die Bedeutung der Bienen und deren Bestäubungsleistung ein und zählte Aktivitäten im Landkreis auf, die die ökologische Vielfalt unterstützen.

Anschließend referierte Karsten Burghardt, Obmann des Fachbereiches Bienenweiden und Naturschutz des Landesverbandes Bayerische Imker e.V., als Hauptredner über die Bienen-Blütenpflanzen-Beziehung. Bis 80% der Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Honigbienen angewiesen. 30 bis 40% der menschlichen Nahrung stammen von bienenbestäubten Pflanzen. Der volkswirtschaftliche Nutzen wird von Professor Tauts aus Würzburg auf 155 Milliarden beziffert.

Dr. Ulrich Buchholz, Bund Naturschutz Kreisgruppe Forchheim, berichtet über Projekte von blühenden Landschaften im Kreis Forchheim. Unter Berücksichtigung von nektar- und pollenspendenden Pflanzen, den vorhandenen Böden sowie den bestäubenden Insekten, aber auch der Pflege über Jahre und dem Umgang mit der Mahd ist eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten gegeben.

Die Projekte Bienenwiese Kreislehrbienenstand Lützelsdorf, Bieneninsel mit Streuobst Burg Feuerstein und Radweg Heroldsbach mit ihren Besonderheiten standen im Mittelpunkt der Ausführungen.

Die gelungene Veranstaltung krönte die Diskussion nach Ende der Vorträge, als viele Teilnehmer noch zusammenstanden und sich austauschten. Heinrich Kattenbeck, Altvorstand der Ortsgruppe Kirchehrenbach / Weilersbach des Bund Naturschutzes, und Wolf-Dietrich Schröber sind sich einig, zwischen Kirchehrenbach und Leutenbach eine bienenfreundliche Blühwiese autzubauen.

 Wolf-Dietrich Schröber

Ulrich Buchholz


Vortragsveranstaltung "Blühende Landschaften", Samstag, 20.02.2016, 14:00 - 17:00 Uhr, zusammen mit dem Kreisverband Imker Forchheim

Ohne Blumenwiesen keine Bienen!

 

 

Wie entwickelt sich die moderne Imkerei angesichts der Monotonisierung
der Agrarlandschaft! Gibt es Auswege aus der ökologischen Sackgasse?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung des Kreisverbands
Imker Forchheim und des Bund Naturschutz Forchheim. Dabei wird klar,
dass Imkerei und Bienen ohne Blüten- und Strukturvielfalt der Landschaft
nicht möglich ist. Deswegen arbeiten Imkerei und Naturschutz im
Landkreis eng miteinander an der Schaffung von blumenbunten Wiesen,
Streuobstbeständen und wegbegleitenden Strukturen. So wird Natur
vielfältig, attraktiv und leistungsfähig. Auf entsprechende gemeinsame
Projekte wird Bezug genommen.

Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten des Gasthauses Egelseer
in 91369 Wiesenthau, Hauptstr. 38 statt (von Forchheim kommend an der Kirche und am Schloss vorbei, dann nach ca. 300 m auf der rechten Seite).