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Umweltkinderfest am 24.05.14 auf dem Rathausplatz in Forchheim


Über 100 fleißige Schüler sammelten auch 2014 bei der Haus- und Straßensammlung für den Bund Naturschutz

Ehrung der BN-SammlerInnen

Der Schulleiter des Ehrenbürg-Gymnasiums, Herr Fuchs, ist stolz auf seine fleißigen Schüler, die ihre Freizeit opferten. Mit Feuereifer sammelten über 100 Schüler bei der diesjährigen Haus- und Straßensammlung  für den Bund Naturschutz. Die 13 erfolgreichsten Schüler wurden besonders geehrt und mit Stofftieren bedacht. Herr Burkard hatte alle Klassleiter gebeten in ihren Klassen zu fragen, wer sich beteiligen möchte. Edith Fießer und Ingrid Neubauer freuen über das  stolze Sammelergebnis von über 4000 €. Das Geld wird für Naturschutzzwecke und Kinderumweltprojekte eingesetzt.

Alle Sammlerkindern wurden belohnt mit  Eis- und Kinogutscheinen. Zusätzlich wurde allen auch die Teilnahme an einem Ausflug zum Erfahrungsfeld der Sinne in Nürnberg angeboten.

 

 

 

 


Projekt: "Blühende Wegränder im Landkreis Forchheim"

Der BUND Naturschutz in Bayern e.V., Kreisgruppe Forchheim nimmt mit dem Projekt „Blühende Wegränder im Landkreis Forchheim“ am Förderwettbewerb „Sparda macht´s möglich“ teil – noch bis einschließlich 13. Juli kann kostenlos online abgestimmt werden.

 

Forchheim, 28.6.2014: Das Projekt: „Blühende Wegränder im Landkreis Forchheim“ nimmt am Förderwettbewerb „Sparda macht´s möglich“ teil. Die Sparda-Bank Nürnberg eG fördert über ihren Gewinn-Spar-Verein regionale Umwelt- und Naturschutzprojekte mit 100.000 Euro. Das Besondere: Jeder kann bis einschließlich 13. Juli kostenlos mitentscheiden, welche Projekte gefördert werden sollen.

 

Durch verschiedene Entwicklungen verändern sich einst blumenbunte Randflächen zu sterilen Graslandschaften. Diese sind als Nahrungs- und Entwicklungsbiotop für Insekten weitgehend nicht geeignet. Durch das beispielhafte Projekt soll gezeigt werden, wie standortgerechte, artenreiche Wegränder angelegt werden und durch angepasste Pflege erhalten werden können, mit vielfältigen positiven Folgen für Landeskultur, Ökologie und Ökonomie. Es soll eine Signalwirkung für Entscheidungsträger und Privatpersonen im Kreis ausgehen, dem Projekt nachzueifern.

 

Mit einem Klick engagieren

 

Die Abstimmung für eines der Projekte erfolgt online auf www.sparda-machts-moeglich.de: Wer beim jeweiligen Favoriten auf „Abstimmen“ klickt und seine Mobilfunknummer hinterlässt, erhält automatisch eine kostenlose SMS mit drei Codes. Damit kann innerhalb der folgenden 48 Stunden für bis zu drei Umweltprojekte abgestimmt werden.

 

Insgesamt vergibt die Sparda-Bank Nürnberg eG 50 Publikumspreise, die mit insgesamt 100.000 Euro aus den Reinerträgen ihres Gewinn-Spar-Vereins dotiert sind und zusätzlich noch weitere Förderpreise. Um das Umweltengagement vor Ort zu fördern lohnt es sich also, für „Blühende Wegränder im Landkreis Forchheim“ abzustimmen.

 „Es muss verhindert werden, dass wir blumenbunte Wegränder nur mehr in Frankreich und Italien während des Urlaubs erleben können“, so begründet Dr. Ulrich Buchholz, Vorsitzender des BUND Naturschutz, Kreisgruppe Forchheim, das Projekt.

 Im Jahr 2014 sollen die ausgewählten Flächen vorbereitet und das Saatgut eingekauft werden. Vorbereitung des Projekts und Saatgut spielen neben der Pflege der Flächen in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle.

 Bislang 68 Umwelt- und Naturschutzprojekte nehmen an dem Wettbewerb teil. Vom Bienenhotel, Umweltbildungsprojekten in Kindertagesstätten und Schulen oder Recycling-aktionen bis hin zum Museumsprojekt –  der Förderwettbewerb zeigt schon jetzt, wie engagiert und vielfältig der Umweltschutz in Franken ist.

 Weitere Informationen zum Projekttitel und dem Förderwettbewerb erhalten Sie unter

www.sparda-machts-moeglich.de


Über „Blühende Wegränder des Landkreises Forchheim“:

 Das über 3 Jahre angelegte Projekt entwickelt auf mehreren Flächen des Kreises Forchheim (Gemarkung Pretzfeld u.a.)  beispielhaft auf artenarmen Wegrändern blumenbunte Pflanzengesellschaften. Diese werden 2014 vorbereitet, im 2. Jahr aus ausgewählten Samenmischungen angezogen und im 2. und 3. Jahr durch geeignete Pflegemaßnahmen weiterentwickelt werden.

Blumenbunte Wegränder besitzen vielfältige Vorteile gegenüber dem Einheitsgrün auf dauergemulchten Grasflächen. Diese sollen der Öffentlichkeit durch Führungen bewusst gemacht und den kommunalen Entscheidungsträgern durch Ortstermine zur Nachahmung empfohlen werden.

 
 

Ansprechpartner:

 Dr. Ulrich Buchholz, John-F.-Kennedy-Ring 81,91301 Forchheim

E-mail: uk.buchholz(at)-online.de

 


Höhlen - mehr als toter Stein

Vorstellung eines Nutzungskonzepts am 20.5.2014 an der Schönsteinhöhle bei Oberfellendorf

 

Lässt sich die zunehmende touristische Nutzung der Höhlen der Fränkischen Schweiz mit dem Schutz der auf Höhlen angewiesenen Pflanzen und Tiere und der Bedeutung der Höhle als erdgeschichtliches Denkmal vereinbaren? Die Antwort kann im Moment noch nicht gegeben werden. Doch wurde von einem Arbeitskreis ein Höhlenkonzept für die Schönsteinhöhle bei Oberfellendorf erarbeitet, welches nun 2 Jahre erprobt werden soll und bei der Veranstaltung anhand einer Schautafel unterhalb des Höhleneingangs präsentiert wurde.

 

Zu dem Termin hatte der Vertreter der Bayerischen Staatsforsten, Herr Stephan Keilholz,  alle maßgeblich an der Arbeitsgruppe beteiligten Gruppen, so das Landratsamt Forchheim, die amtliche Naturschutzwacht, den Naturpark „Fränkische Schweiz – Veldensteiner Forst“, den BUND, den Landesverband für Höhlen und Karstforschung und die Gemeinde Wiesenttal eingeladen. Nach seiner Einführung sprach der neue Landrat, Herr Dr. Hermann Ulm, ein Grußwort und betonte das große Interesse des Kreises an einem tragfähigen Kompromiss zwischen touristischer Nutzung und Biotop- und Artenschutz. Es schlossen sich Statements der geladenen Vertreter der Interessengemeinschaften, Wissenschaft und Behörden an, so von Herrn Dr. Herbert Rebhan für das Landes-Umweltamt und Herrn Matthias Hammer, unter dessen Regie im Winter 2013/4 eine Zählung der überwinternden Fledermäuse der Schönsteinhöhle durchgeführt wurde.

 

Grundlage des vorgestellten Konzeptes ist die Sperrung des nahgelegenen Wanderparkplatzes und die Notwendigkeit der Anmeldung gewerblicher Führungen bei der Unteren Naturschutzbehörde in Ebermannstadt. Die täglich erlaubte Anzahl gewerblich geführter Personen wird limitiert. Dabei sollen auch nur solche Gruppen eine Erlaubnis bekommen, welche von einheimischen, geschulten  Höhlenführern geleitet werden. Gruppen aus anderen Teilen der Republik bleibt die Erlaubnis hingegen verwehrt. Durch die Schautafel am Aufgang zur Höhle sollen die Höhlenwanderer zu verantwortlichem Verhalten in der Höhle ermuntert werden.

 

Die 2 Jahre Übergangszeit werden zeigen, ob das Konzept dazu beiträgt, den steigenden Nutzungsdruck auf die Höhle zu milden. Grundlage dazu liefert eine im Jahr 2014 durchzuführende Besucherzählung. Der BUND wird auch in Zukunft seine Aufgabe darin sehen, Fehlentwicklungen zu melden und ggf. auf eine Änderung der amtlichen Verordnung zu dringen.

 

Dr. Ulrich Buchholz