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BN-Ortsgruppe Neunkirchen am Brand u. Umgebung

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UNSER MONATSBILD

JUNI 2024

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Bewerbung unter: neunkirchen-umgebung(@)bund-naturschutz.de

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08.07.2024 Freude zum Ergebnis StUB Bürgerentscheid in Erlangen

Die Ortsgruppe Neunkirchen am Brand u.U. freut sich sehr über das positive Ergebnis des StUB-Bürgerentscheids vom 09.06.2024 in der Stadt Erlangen. Damit ist nach über 40 Jahren der Weg frei, für eine zukunftsfähige Entwicklung und die Attraktivität Erlangens als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort bleibt gesichert. Zugleich erreichen wir mit einem effektiven Schienenverkehrssystem wesentliche umwelt- und naturschutzfachliche Vorteile. Dies betrifft alle geplanten Trassenkorridore samt den jeweiligen Bus-Zubringern in der ganzen Metropolregion Nürnberg-Erlangen-Herzogenaurach-Eckental.
Bereits in der von der BN-Kreisgruppe Erlangen Anfang der 1980er Jahre in Auftrag gegebenen und 1985 fertiggestellten Basis-Studie "EINE STADTBAHN FÜR ERLANGEN" des Büros ... WEITER


14.06.2024 Bericht zur Gewässerexkursion

Gewässerexkursion der BUND Naturschutz Ortsgruppe mit Kindern der Grundschule Neunkirchen

Wieder einmal waren “Bachforscher und “Bachforscherinnen” im Brandbach neben der Grundschule unterwegs, um herauszufinden, welche Gewässertiere dort zu Hause sind. Am Nachmittag des 14. Juni 2024 hatte das ... WEITER


09.06.2024 StUB Bürgerentscheid in Erlangen

Die Stadt-Umland-Bahn (StUB) - JETZT -,  eine einmalige Chance für Erlangen und die Region zwischen Eschenau, Neunkirchen und Uttenreuth. Aus wirtschaftlicher Sicht ein Gewinn für die Region!
Aber ebenso für den Natur- und Klimaschutz sowie zur CO2-Minderung im Alltag. Eine Umsetzung ist jedoch nur möglich, wenn der über das städtische Ratsbegehren initiierte Bürgerentscheid in Erlangen eine mehrheitliche Zustimmung erhält.

Nur wenn viele die Werbetrommel bei Erlanger Freunden, Bekannten und Verwandten mit Erfolg rühren, kann es gelingen, den Entscheid WEITER


11.05.2024 Bericht zur Kräuterexkursion

Das „Unkraut“ Giersch wird einfach aufgegessen!

Kräuterexkursion mit Waltraud Zimmermann

Am 11.5. hatte die BUND Naturschutz Ortsgruppe Neunkirchen a. Br. und Umgebung zur Wildkräuter Exkursion am Hetzleser Berg eingeladen. Heilkräuterexpertin Waltraud Zimmermann begeisterte wieder einmal ihr Publikum bei einer zweistündigen Wanderung. Sie kennt sich mit wilden Kräutern bestens aus. Schon in ihrer Kindheit lernte sie auf dem Hof ihrer Großmutter viele heilende Einsatzmöglichkeiten von Kräutern aus der Natur. Denn damals gab es nicht für jede Beschwerde ein Medikament. Frau Zimmermann entdeckte ihr Wissen aus Kindertagen später wieder und besuchte die Heilkräuterschule in Freiburg. Seitdem macht sie Führungen und betreibt einen kleinen Tee- und Gewürzladen.

Bei der Kräuterexkursion am Hetzleser Berg lernten die Teilnehmer/innen, dass viele Wildkräuter, Blumen und auch Sträucher, mit heilender oder wohltuender Wirkung, einfach unbemerkt am Wegrand wachsen. Man muss sich nur ein bisschen dafür interessieren und schon kennt man mehr Heilkräuter als der Durchschnitt, sagte Frau Zimmermann. Die drei Pflanzen, die jede/r kennt, sind Gänseblümchen, Löwenzahn und Brennnessel. Von vielen Menschen nicht beachtet und im eigenen Garten oft nicht erwünscht, haben sie doch Besonderheiten. Sie sind alle drei essbar und enthalten gesunde Inhaltsstoffe. Brennnessel dienen zudem als Futterpflanze für Schmetterlingsraupen z.B. vom Admiral. Weitere interessante Heilpflanzen waren Weißdorn, ein bewährtes Herzmittel, Giersch für vortreffliche Kräuterbutter, Ehrenpreis bei hohem Cholesterin und Nelkenwurz zur Schmerzlinderung beim Zahnen kleiner Kinder.

Zum Abschluss der Exkursion hielt Frau Zimmermann noch eine köstliche Überraschung bereit: selbst gebackenes Brot, eine Kräuterbutter und einen veganen Brotaufstrich mit Pflanzen, die bei der Wanderung gefunden wurden, und einen Kräutertee. Die Teilnehmer/innen genossen den leckeren Imbiss und verabschiedeten sich inspiriert von Frau Zimmermann, in der Hoffnung auf ein nächstes Mal.

Die BUND Naturschutz Ortsgruppe bedankt sich für die großzügigen Spenden!


20.04.2024 Bericht zur Biberexkursion

Am Samstag, dem 20.4.24, veranstaltete der BUND Naturschutz Ortsgruppe Neunkirchen am Brand und Umgebung (BN) wieder seine alljährliche Biber Exkursion zum Biotop “Lange Wiesen” im Ebersbacher Tal. Diesmal waren 7 Kinder und 8 Erwachsene dabei. Herr Wilfried Schwarz, Biberbeauftragter der Landkreise FO und ERH, begrüßte die Gruppe und hatte ein Biberpräparat mitgebracht.

Die Kinder berührten es vorsichtig und streichelten sein weiches dichtes Fell. Sie waren beeindruckt von dem flachen Biberschwanz, der als Ruder beim Schwimmen, aber auch als “Warnanlage” dient, denn bei Gefahr klatscht er damit laut auf die Wasseroberfläche, um seine Familie zu warnen. Die scharfen Biberzähne nagen ohne Probleme dicke Baumstämme durch, wobei große Späne anfallen, die man sammeln kann. Jedes Kind bekam einen dieser eindrucksvollen Holzspäne, die sie im Foto hochhalten. Ohne Zweifel gehören die Biber zu den Nagetieren. Sie sind nach dem Südamerikanischen Wasserschwein das zweitgrößte Nagetier der Erde.

Herr Schwarz erzählte, wenn ein Biber einen Baum so lange angenagt hat, dass er fast umfällt, kann er auch steuern, in welche Richtung er fallen soll, nämlich ins Wasser. Da Biber nicht gut zu Fuß sind, bewegen sie sich am liebsten schwimmend fort und können den Stamm dann bequem transportieren. Aufgrund seines dichten Pelzes und wegen angeblicher Heilkräfte des Bibergeils, ein Sekret, das Meister Bocklet zur Fellpflege und Reviermarkierung dient, war der Biber in Bayern 1867 völlig ausgerottet,1966, wurde er wieder nach Bayern zurückgebracht, auf Initiative des BUND Naturschutz. Die Wiederansiedlung war sehr erfolgreich, denn heute leben bei uns schätzungsweise 20-40.000 Biber. Fast alle geeigneten Reviere sind bereits besetzt, was es für die Jungbiber, die ein neues Revier gründen wollen, schwer macht, sich anzusiedeln.

Das Biotop bei Ebersbach ist von einer Biberfamilie bewohnt. Nach Umrundung des kleinen Feuchtgebietes machte die Gruppe die Entdeckung, dass die Biberfamilie offenbar dabei war, eine neue Biberburg in der Mitte des Teiches zu bauen. Es wurde gerätselt, ob die alte Burg, die sich am Ufer befindet, vielleicht nicht mehr funktionstüchtig war. Eine zweite Familie konnte sich jedenfalls nicht angesiedelt haben, denn Biber verteidigen ihr Revier vehement. Es bleibt also spannend zu sehen, wie sich der Lebensraum der Biberfamilie weiter entwickeln wird.

Die BUND Naturschutz Ortsgruppe bedankt sich für das rege Interesse bei dieser Führung und für die großzügigen Spenden der TeilnehmerInnen. Wer sich für die Biberfamilie interessiert oder sich in der Ortsgruppe engagieren möchte, schreibt bitte an neunkirchen-umgebung@bund-naturschutz.de.


06.04.2024 Müllsammeln

Wie schon 2023 wurde auch in diesem Jahr wieder eine Müllsammlung in Neunkirchen und den Ortsteilen von Bettina und Nadine von now4nature organisiert. Auch unsere Ortsgruppe hat wieder teilgenommen. Die Sammlung fand bei herrlichem Wetter am Samstag, den 6. April 2024 von 9:30 h bis 13:00 h statt. Die Zangen und Taschen zum Müllsammeln wurden von den Organisatoren gestellt und der Müll konnte entweder an der Zehntscheune abgegeben, oder schwere Fundstücke von den Organisatoren abgeholt werden. Wir wurden mit Getränken auf den Weg geschickt und wer wollte, konnte sich gegen Mittag kostenlos mit Häppchen/Burger und Getränken belohnen lassen.

Unsere Ortsgruppe war mit 2 Sammelgruppen unterwegs - Sandra und ihr Mann haben die Obere Gugel wieder salonfähig gemacht, während Katja, Werner und seine Enkelkinder von der Mittelschule über den Schellenberger Weg, den Kleinsendelbacher Weg bis zur Staatsstraße nach Kleinsendelbach und dann entlang dem Fuß- und Radweg zurück nach Neunkirchen unterwegs waren. Relativ sauber waren der Schellenberger Weg und der Radweg. Viel "Autofahrermüll" haben wir entlang dem Kleinsendelbacher Weg gefunden - Trinkbecher, Umverpackungen und man glaubt es kaum, etwa 20 Flachmänner. Ein weiterer Hotspot war entlang der alten Kleinsendelbacher Straße. Hier scheinen einige Autofahrer ihren PkW vom lästigen Unrat zu befreien, leere Bonbonhüllen und Zigarettenstummel, die erst in 10 – 15 Jahre verrotten, waren dort zu finden. Von einer anderen Gruppe, die in der Nähe gesammelt hat, haben wir erfahren, dass im Gebüsch ein kompletter abgefahrener Reifensatz entsorgt und schließlich geborgen wurde.

Wir werden im nächsten Jahr wieder teilnehmen und hoffen auf eine rege Beteiligung und zum Wohle der Umwelt auf die Einsicht einiger Mitmenschen ihren eignen Müll sachgerecht zu entsorgen.


01.01.2024 - "Eichhörnchen gesehen - wo und wann?" Vorkommen über die BN-Melde-App eingeben!

Helfen Sie mit!
Die BN Ortsgruppe Neunkirchen a.Br. und Umgebung unterstützt das im Jahr 2024 erweiterte Projekt!

Seit April 2020 sammelt der Bund Naturschutz mit Hilfe von Bürger*innen Daten über Eichhörnchen. Mit aktuell 52.000 Meldungen und über 66.000 gemeldeten Tieren  ... WEITER


21.10.2023 Bericht zur Exkursion Heimische Pilze im Reichswald

Am 21.10.23 trafen sich an der Minderleinsmühle bei Dormitz 78 Erwachsene und 6 Kinder um sich auf die Suche nach heimischen Pilzen zu begeben. Frau Dipl. Biol. Härpfer begeisterte durch ihr umfangreiches Fachwissen und sorgte für einen spannenden, kurzweiligen und informativen Vormittag im Reichswald.

Das Wetter war für Pilze Sammler ideal und so konnten viele verschiedene Pilze entdeckt werden. Maronen oder Braunkappen, Rotfußröhrlinge, orangefarbene Röhrlinge, Goldröhrlinge, Sandröhrling gehören alle zu den Röhrlingen, solange die Röhren gelb sind, ist alles gut und sie können getrost für das Pilzgericht gesammelt werden. Äußerste Vorsicht ist geboten bei weißen, roten oder braunen Röhren, diese sind meistens entweder schwer verdaulich oder giftig, es gibt jedoch keinen Röhrling, der tödlich giftig ist. Somit bieten sich die Röhrlinge für alle Einsteiger der Pilzkunde als ideales Sammelobjekt an.

Alle Milchlinge, die scharf, harzig oder bitter schmecken sind zu meiden, Geschmacksproben bitte nur in sehr geringen Mengen durchführen. Besser geeignet ist der Papiertaschentuchtest, wenn sich die weiße Milch in wenigen Sekunden in ein Schwefelgelb verwandelt ist der Pilz essbar.

Kaum zu glauben, der Violette Lacktrichterling ist essbar und mit dem Heidetrüffel verwandt, er besitzt einen milden Geschmack.

Hände weg von weißen Pilzen mit einem Knoten in einer Vulva, das sind möglicherweise Knollenblätterpilze, die sehr toxisch wirken. Andererseits sind weiße Lamellenpilze, wie der Parasol, der Safranschirmling, der sich beim Anschnitt safrangelb färbt, der Perlpilz, ebenso wie der junge Schopf-Tintling äußerst geschmackvoll.

Auch der unter Naturschutz stehende Grünling kommt im artenreichen Reichswald vor, dieser Lamellenpilz ist heute als giftig einzustufen, er steht in Verdacht eine tödliche Muskelzersetzung hervorzurufen, früher wurde er auf heimischen Märkten zum Verzehr angeboten.

Wir lernten viel Neues über die Welt der Pilze und es hat sich gezeigt, wenn man aus jeder Exkursion einen Pilz mitnimmt, den man zweifellos wiedererkennen kann, dann

ist man bald ein guter Hobbysammler und kann seinen Esstisch geschmackvoll bereichern. Nur wer die Arten der biologischen Vielfalt kennt, ist auch bereit, sie zu schützen!

Die BUND Naturschutz Ortsgruppe Neunkirchen a. Br. und Umgebung bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen für die großzügigen Spenden. Wenn Sie sich ehrenamtlich engagieren wollen, kommen Sie gerne mal bei uns vorbei. Wir treffen uns jeden letzten Montag im Monat um 19:30 Uhr im Outback in Neunkirchen am Brand.


15.07.2023 „Hummeln im Pelz“ unser Thema beim Bürger & Heimatfest in Neunkirchen a. Br.

Ein Hummelhaus allein lockt noch keine Hummeln an. Nur wo genug Blütenpflanzen wachsen, werden sich Hummeln auch tatsächlich ansiedeln. Leider finden Hummeln aber immer weniger geeignete Lebensräume und Nistplätze. Das liegt zum einen am Rückgang vieler Blühpflanzen in unserer immer intensiver genutzten Kulturlandschaft mit ihren Monokulturen- Agrarsteppen, dem Gifteinsatz, dem Flächenfraß und dem Mulchen der Weg- und Straßenränder. Das daraus resultierende Bienensterben ist mittlerweile leider sprichwörtlich. Davon sind auch die Hummeln betroffen, denn sie zählen zu den Wildbienen. Auch in manchen Gärten sieht es nicht besser aus: Wo früher bunte Wiesen wuchsen, finden sich heute oft Kiesflächen oder wöchentlich gemähte Rasen und leider wird auch jedes „Unkraut“ sofort beseitigt – schlecht für die Hummeln.

MEHR LEBENSRAUM IN GÄRTEN SCHAFFEN

Es gibt zahlreiche Hummelmagnete unter den einheimischen Wildpflanzen. Wichtig für bestäubende Insekten sind ungefüllte Blüten. Gefüllte Blüten enthalten oft weniger oder keine Staubblätter, sodass weniger Pollen zur Verfügung stehen. Im heimischen Garten, aber auch auf der Terrasse in Töpfen, können folgende Maßnahmen zum Erhalt von Insektenarten beitragen: Anlage von Heil- und Gewürzkräuterbeete, Ansaat von geeigneten Wildblumenmischungen, Pflanzen von Frühblühern (Zwiebelgewächse), Pflanzen von einheimischen Bäumen und Sträuchern, Dachbegrünung mit z.B. Fetthenne, Dachwurz und andere Wildstauden.

DIE RICHTIGEN PFLANZEN FÜR BIENEN UND HUMMELN

Wer den Hummeln in seinem Garten helfen will, sollte deshalb vor allem ökologisch gärtnern, mit insektenfreundlichen Pflanzen in einem strukturreichen Garten. Pflanzen für Hummeln und Bienen sind zum Beispiel: Katzenminze, Thymian, Lungenkraut, Duftnessel, Disteln aller Art, Fingerhut, Schleifenblume, Malve, Fetthenne, Aster, Blutweiderich, Fingerhut, Indianernessel und viele mehr.

DER RICHTIGE ORT FÜR DEN HUMMELKASTEN

Stellen Sie den Hummelkasten waagerecht vor Regen geschützt an einen schattigen, halbschattigen Ort auf. Bevorzugte Himmelsrichtung Süd oder Südost. Der Hummelkasten sollte fest angebracht sein und darf nicht frei schwingen. Achten Sie darauf, dass die Eingänge immer frei bleiben. Belassen Sie den Hummelkasten ganzjährig im Freien – auch im Winter! Sie müssen das Hummelhaus nicht reinigen.


24.06.2023 Bericht zur Exkursion Biber der Baumeister

Am Samstag, den 24. Juni 2023, war es wieder soweit, die BUND Naturschutz Ortsgruppe Neunkirchen a. Br. und Umgebung (BN) hatte zur Biber Exkursion im Biotop “Lange Wiesen” im Ebersbacher Tal kurz vor Ebersbach eingeladen.

Der Biberbeauftragte des Landkreises Forchheim, Herr Wilfried Schwarz, führte eine kleine Gruppe um die vom Biber gestaltete Auenlandschaft, welche das kleinste Biberrevier ist, das er betreut. Klein, aber intakt, mit einer Biberfamilie, einer Burg und mehreren vom Biber errichteten Dämmen, um das Wasser zu stauen und den Eingang seiner Burg immer unter der Wasseroberfläche zu halten. 2-3 Junge bekommt eine Familie jedes Jahr und ca. 2,5 Jahre dürfen die Jungtiere bei ihren Eltern bleiben, bevor sie sich ein eigenes Revier suchen müssen.

Da im Landkreis Forchheim und sogar in ganz Bayern fast alle Gewässer, die vom Biber besiedelt werden können, bereits besetzt sind, bleibt die Reviersuche nicht ohne Auseinandersetzungen zwischen den jungen Bibern. Es wird immer schwieriger für sie, sich irgendwo niederzulassen, denn geeignete freie Biotope gibt es kaum noch.

Der Biber hat hierzulande keine natürlichen Feinde, nur der Wolf wäre der einzige, der sich mit dem wehrhaften Nagetier mit den unglaublich scharfen Zähnen anlegen würde. So bleibt nur der Mensch, der ihn reguliert. Die Schäden, die Biber z.B. bei der Futtersuche in Maisfeldern anrichten können, werden vom Freistaat Bayern finanziell ausgeglichen und die Landwirte bekommen Entschädigungen gezahlt. Richten Biber allerdings immer wieder zu große Schäden an, die nicht mehr angemessen erstattet werden können oder es werden Dämme unterhöhlt oder Fischteiche beschädigt, muss der Biber entnommen werden. Herr Schwarz konnte über viele interessante Beispiele aus seinem Alltag als Biberberater und Vermittler zwischen Landwirten und Behörden berichten.

Die Bund Naturschutz Ortsgruppe Neunkirchen am Brand und Umgebung bedankt sich für das rege Interesse und die großzügigen Spenden der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und hofft, auch weiterhin viele Bürgerinnen und Bürger für die Natur in Neunkirchens Umgebung begeistern zu können.

Wenn Sie sich auch für den Biber interessieren oder sich in der Ortsgruppe engagieren möchten, schreiben Sie einfach eine E-Mail an neunkirchen-umgebung@bund-naturschutz.de.


17.06.2023 Bericht zur Kräuterexkursion

Am 17.Juni begeisterte die BUND Naturschutz Ortsgruppe Neunkirchen a. Br. und Umgebung sehr viele interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem ganzen Landkreis Forchheim mit vielen Informationen um die Heilkraft und den Nutzen, aber auch den Gefahren von Pflanzen am Wegesrand. Wie wertvoll an Mineralien diese Pflanzen aus Kräuterapotheke sind und gerade diese auf den immer seltener werdenden Ackerrandstreifen gedeihen, wurde entlang der Wegesränder am Hetzleser Berg deutlich. Leider wurde schon sehr frühzeitig gemäht, sodass wir nur einen Bruchteil der Naturschätze erspähen konnten.

Das geschulte Auge der Expertin Frau Waltraud Zimmermann machte auf Unscheinbares aufmerksam und sie klärte uns auf über die schnelle Hilfe in der Not, zum Beispiel hilft der Spitzwegerich bei Mückenstichen, Schafgarbe bei Blutungen, Mädesüß bei Kopfschmerzen und Rossminze, Gänsefingerkraut, Dost (wilder Majoran) unterstützen den Magen und vieles mehr.

Zum Abschluss gab es noch Kräuterbutter, Kräuterdips und einen Erfrischungstrunk von selbst gesammelten Giersch, Minze, Labkraut, Schafgarbe und Rotklee mit Apfelsaft. Einfach köstlich! Trotz sengender Hitze vergingen die Stunden im Flug bei vielen erstaunten und frohen Gesichtern in der Erwartung auf ein nächstes Mal.


25.04.23 - Besonderer Hinweis im Zusammenhang BN-Vorschlag zur geänderten Verkehrsführung am Verkehrs-Knoten FO-Tor

wie als Diskussionsgrundlage beim Marktgemeinderat am 25.04.23 vorgestellt

Der BN setzt sich ein für einen sicheren Schulweg!


Seit vielen Jahren beklagen Bürgerinnen und Bürger die unmögliche Situation und die Gefährdung vor allem der Schulkinder auf dem Weg zur Schule. Der BN ist der gleichen Meinung!

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