Ortsgruppe Ebermannstadt - Wiesenttal
Ankündigung: Bürgerbeteiligungsprojekt Sandarium
Mitteilungsblatt Ebermannstadt 2026/04:
Herzliche Einladung an interessierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Jugendpflege sowie dem Bund Naturschutz Ortsgruppe Ebermannstadt das neue Sandarium im Stadtpark Ebermannstadt zu gestalten.
Bei Interesse kontaktieren Sie Katharina Kurth-Lipfert, Kurth-Lipfert@ebermannstadt.de
oder Christian Kiehr, christian.kiehr@ebermannstadt.de
Voraussichtlicher Termin ist der 09.05.2026
weitere Infos zum Projekt <Sandarium>
weitere Termine

Übersicht Jahresprogramm 2026
Sorry - die Planungen laufen noch ….
| 09.05.2026 | Bürgerbeteiligungsprojekt Sandarium (Infos siehe oben) |
Außerdem freuen wir uns wieder über konstruktive Wünsche und Anregungen, um den Naturschutz in der Fränkischen Schweiz voranzubringen.
Herzliche Grüße
Christian Kiehr, Andrea Ehm
Nachruf "Karin Rettschlag"

Liebe Ebser und Wiesenttaler Naturschützer,
das neue Jahr startete mit einer traurigen Nachricht für unsere Ortsgruppe: Karin ist nach kurzer schwerer Erkrankung am 24.12.2025 verstorben. <<weiter>>
Andrea und Christian
EU plant Änderungen im europäischen Naturschutzrecht

Die Natur braucht unsere Unterstützung. Der Generalangriff auf Natur und Umwelt und damit auch unsere Gesundheit ist in einer entscheidenden Phase. Am 12. Februar beraten die EU-Spitzen über die Zukunft der europäischen Naturschutzrechte. Machen Sie jetzt mit bei #handsoffnature https://helfen.bund-naturschutz.de/handsoffnature/ und fordern wir gemeinsam von unseren Politiker:innen, bestehende Naturschutzgesetze zu verteidigen und weiterzuentwickeln, statt sie auszuhöhlen.
Warum das so wichtig ist:
Im Dezember 2025 hat die EU-Kommission Profit-Interessen von Wirtschaft und Industrie entsprochen und ein Paket zur Abschwächung von Umweltprüfungen und –standards vorgelegt. Dieses achte Paket, der sog. „Umwelt-Omnibus“ enthält Erleichterungen für Industrie und Wirtschaft vor allem bei Umweltprüfungen.
Mit der großartigen Unterstützung im Herbst 2025, als in nur 10 Tagen fast 200.000 Menschen in ganz Europa für die Natur gestimmt haben, haben wir zwar erreicht, dass einige Schutz-Vorgaben noch nicht direkt angegriffen werden. Aber beispielsweise Natura 2000 und die Wasserrahmenrichtlinie sollen im Frühjahr einem sog. „Stress-Test“ unterzogen werden. Diese seit 1992 bzw. 2000 geltenden Vorgaben sind zentrale Errungenschaften für gesunde Gewässer und intakte Natur. Seit Jahrzehnten arbeiten in ganz Europa Bürger, Land- und Forstwirte, Kommunen, Behörden und andere, auch wir im BN, engagiert an diesem Netz des Lebens.
Der Fokus des „Umwelt-Omnibus“ liegt auf den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Industrieemissionen und Abfallbewirtschaftung. Die industrielle und chemische Verschmutzung in Europa würden erleichtert werden. Die Überprüfung zahlreicher weiterer Schutz-Bestimmungen wie der Natura 2000-Richtlinien und der Wasserrahmenrichtlinie wir angekündigt. Ihr Zweck - gesunde lebendige Natur und Wasser in ganz Europa – droht für die Interessen von Industrie und Wirtschaft unter die Räder kommen. Damit geht es an die Grundsubstanz des europäischen Naturschutzes. Auch das erst 2024 beschlossene und wegweisende Natur-Renaturierungsgesetz steht in der Diskussion. Es ist ein Generalangriff auf unsere Lebensgrundlagen. Begründet wird er mit der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und Bürokratieabbau, doch es geht um die rücksichtslose Durchsetzung von Profitinteressen. Gesetze zum Schutz von Natur brauchen keine Abschwächung, sondern eine bessere Umsetzung – nicht nur gegen die Biodiversitäts- und Klimakrise, sondern gerade auch für eine dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit einer nachhaltigen Wirtschaft.
Daher rufen wir als BN erneut im europaweiten Bündnis zu #handsoffnature auf: Unterschreiben Sie jetzt - für eine lebenswerte Zukunft in Europa für alle. Schon in der ersten Woche haben mehr als 160.000 Menschen die verantwortlichen Politiker aufgefordert, unsere Natur zu verteidigen, statt sie noch mehr zu gefährden. Vorgaben zum Schutz von Natur, Wasser und Luft sind keine Bürokratie, sondern Gemeingüter und Lebensgrundlage für uns alle. Sie und unsere Gesundheit sind nicht zu verkaufen!
Link auf die Seite des BN: https://helfen.bund-naturschutz.de/handsoffnature/
Hintergrund-Info zum „Umwelt-Omnibus“ vom 10.12.25 <<weiter>>
Machen Sie der Natur ein Geschenk!
Mitglied werden und spenden für den Naturschutz in Bayern
Vierzig Prozent aller bei uns heimischen Großpflanzen und Tiere in Bayern stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Die Klimakrise hat uns mit Hitzewellen, Unwettern und Dürren erfasst. Jedes Jahr verschwindet eine Fläche halb so groß wie der Chiemsee unter Beton und Asphalt, werden Flüsse gestaut und eingezwängt und veröden ganze Landschaften unter dem Einfluss naturferner Landwirtschaft. Wir kämpfen dafür, die natürlichen Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen zu erhalten. Von Konzernen oder Parteien nehmen wir kein Geld an. Erst die Unterstützung unserer Mitglieder und Spender ermöglicht es uns, die natürliche Schönheit und Vielfalt unserer Heimat zu bewahren. Gemeinsam schützen wir Bayerns Natur. Was wir heute dafür tun, ist entscheidend.
Weitere Informationen unter: https://www.bund-naturschutz.de/spenden-helfen
Welche Themen liegen dir besonders am Herzen oder möchtest du tiefer beleuchten?
Als aktive Ortsgruppe für Ebermannstadt und dem Wiesenttal verstehen wir uns als unabhängiger Anwalt der Natur und sind parteipolitisch und konfessionell unabhängig.
Lebensräume erhalten
Der Zustand der Pflanzen- und Tierwelt ist ein Indikator für die Qualität unseres Lebensraums. Pflege von Biotopen und Artenschutz sind wichtige Beiträge zum Erhalt einer intakten Umwelt.
Ziele und Aufgaben
Der Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN) will die natürliche Schönheit und Vielfalt unserer Heimat bewahren.
Wir verstehen uns als Anwalt für Natur, Landschaft und Mensch.
Unser Ziel ist es, die natürlichen Lebensgrundlagen für Mensch, Tiere und Pflanzen zu erhalten.
Unsere Aufgaben liegen auf allen Feldern der Umweltpolitik:
- Wir schützen Tiere, Pflanzen und deren Lebensräume.
- Wir legen sinnvolle Konzepte für Verkehr und Energie vor.
- Wir wollen unsere Lebensgrundlagen Wasser, Boden und Luft rein halten.
- Wir fördern den ökologischen Landbau.
- Wir bieten Menschen jeden Alters ein umfassendes Bildungsprogramm



