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Aktivitäten - ÖPNV und Individualverkehr

76 Millionen Euro vom Freistaat für die StUB

13. Oktober 2014 Innenminister Herrmann und Finazminister Söder:

Heute Vormittag haben Innenminister Herrmann und Finanzminister Söder bekannt gegeben, dass sie die Förderung der StUB erhöhen werden. Es gibt jetzt insgesamt 30% auf Abschnitte, die einen eigenen Gleiskörper haben (das sind 10% mehr). Zusammen mit dem 60%igen Zuschuss des Bundes ergibt das 90%. Allerdings bleiben die Trassenabschnitte, wo die Straßenbahn in die Fahrbahn integriert ist, ohne Förderung. Und das bleibt der Knackpunkt, weil dieser Zuschuss eine Forderung der FW-Kreisräte ist.

Presse BR

Presse nordbayern.de

Bahn nach Erlangen ein Muss! - Ist eine Verkehrswende in Sicht?

Innenminister Herrmann am 18. Mai 2011:

Bahn nach Erlangen ein Muss!

Wächst langsam die Erkenntnis, dass Wirtschaftswachstum Flächenverbrauch zur Folge hat, und zwar nicht nur Siedlungs-, sondern auch Verkehrsfläche?

  • Hintergründe, warum wir uns hier vor Ort im Rahmen des Schutzes von Lebensräumen und Arten, schlichtweg des Bewahrens einer intakten Natur, gegen Umfahrungsstraßen wenden und alternative Verkehrskonzepte für unsere regionale Entwicklung verfolgen, finden Sie auf unserer Homepage unter dem Punkt

    Reflexionen Individualverkehr / Alternative ÖPNV, StUB

      oder auch bei den allgemeinem externen Links ganz unten.

ÖPNV und Individualverkehr sind nach heutigem Verständnis Partner und ergänzen sich. Diese verallgemeinernde Sicht darf jedoch nicht bedeuten, dass der Individualverkehr sich immer weiter ausbreiten darf. Nicht das Kraftfahrzeug, sondern der Mensch sollte im Mittelpunkt stehen.

Wenn der Bund Naturschutz sich gegen den weiteren Ausbau von Straßen ausspricht, so ist er nicht, wie oftmals behauptet, aus Prinzip gegen derartige Entwicklungen, vielmehr handelt er in Sorge um die Ressourcen, aus denen wir uns bislang unbekümmert bedient haben und die zusammen mit dem ganzen natürlichen Lebensumfeld zu bröckeln beginnen.

Daher widersetzen wir uns Maßnahmen, die den Individualverkehr weiter stützen und aufbauen, und stellen Alternativlösungen vor, wie dem Grundbedürfnis nach freier Entfaltung in ausreichendem Maße entsprochen werden kann (siehe obigen Link).
Aus diesem Grund, nämlich zum Schutz von Lebensräumen, wenden wir uns auch gegen den Bau von Umfahrungen, wie sie für Dormitz oder Neunkirchen geplant sind.

Angebot und Nachfrage

"Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten."

In der Verkehrsplanung wird die Regel "Angebot schafft Nachfrage" oftmals unterschätzt. Die wissenschaftliche Erkenntnis besagt jedoch: Je mehr Straßen es gibt und je zugeparkter die Bürgersteige sind, desto mehr Menschen fahren Auto.

Die EU-Kommission: Auf in die Zukunft, Richtung Autofreie Stadt

Zur generellen BN-Position Verkehr

Zum Gespräch Verkehrswissenschaftler Hermann Knoflacher (Wien) - Auto