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Aktuelles - Brennpunkt: Umfahrung Dormitz

Flächenfraß? Nein danke!

Die Erdkugel ist kein aufblasbarer Ballon

Für den Ausbau des ÖV (Öffentlicher Verkehr) zu kämpfen, ist heute eine dankbare Aufgabe und man weiß sich von allen Seiten geliebt.
Gegen die Exzesse des MIV (Motorisierter Individualverkehr) zu kämpfen ist weit weniger populär aber unvergleichlich wichtiger.

(Hannes Müller, Verkehrsplaner, Zürich)

Größenwahn in Bayern: Was die Flughafen-Neuplanung München an Gigantomanie vorgelegt hat, ist die Umfahrungsplanung für Dormitz

 

 

Situation heute - Status quo

Wie ist die Situation heute?

Bayern ist infrastrukturell mit Straßen ausgezeichnet erschlossen, auch im Erlanger Oberland. Dennoch wird alle 10 Jahre ein staatlicher Ausbauplan fortgeschrieben und Kommunen halten es für das Selbstverständlichste auf der Welt, dass sie weitere Straßen vom Steuerzahler finanziert, gebaut und auch fortwährend erhalten bekommen.

Es ist unzählige Male bewiesen worden, dass mehr Straßen mehr Verkehr erzeugen, was auch bedeutet, dass von einem derartigen Ausbau-Automatismus Abstand gewonnen werden muss.

Noch schnippen die Straßenbefürworter dies ebenso zur Seite wie die Erfolge beim Absenken von Verkehrslasten.

Krampfhaft wird an veralteten Planungen und von der demographischen Entwicklung nicht mehr zu stützenden Steigerungsraten festgehalten. Es wird ignoriert, dass mittlerweile z.B. durch den Takt-Bus durch Dormitz Verkehr abgesaugt wurde. Ebenso wird ignoriert, dass noch deutlich Potential vorhanden ist, mit dieser Maßnahme weiter für Entspannung zu sorgen.

Der Status quo

Durch Dauerverdrängung seitens der Kommunalpolitik auch beim Finden von Ansätzen im überörtlichen Verbund - gerade in Zeiten, in denen die Notwendigkeit des Bewahrens noch vorhandener Lebensräume sichtbarer denn je wird - soll offenbar ein Nachdenken über längst nicht mehr aktuelle Begründungen, hier für eine Ortsumfahrung in Dormitz, unterdrückt werden.

Nicht genug, dass sich noch immer Mehrheiten in Kommunalparlamenten, so auch in Dormitz, finden, die ihr Mandat als demokratische Ermächtigung dafür betrachten, einen ungezügelten Flächenverbrauch bedenkenlos zu befürworten. Bürgermeister und leider immer noch viele Gemeinderäte rühmen sich sogar noch, einer zusätzlichen Staatsstraße über die eigene Gemarkung zugestimmt zu haben - so, als ob Fläche unendlich verfügbar wäre.