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Alternative WERKSTATT ÖPNV - Möglichkeiten

Verkehrsmittelwahl

Die Schiene als feste Ebene zusammen mit dem unnachgiebigen Stahlrad bildet gegenüber dem walkenden Gummi-Pneu auf rauher Straße  d i e  Voraussetzung, Energie zu sparen.

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Auslastung

Die Besetzung von durchschnittlich 1,25 Pers./PKW (langjähriger mittlerer Besetzungsgrad) stellt eine PKW-Auslastung von 25 % dar (beim 5-Sitzer). Bei Bussen ist bei gleich schlechtem Ausnutzungsgrad deren Energieeffizienz um den Faktor 4 und bei der Straßenbahn sogar um den Faktor 11 besser - viel ausschöpfbares Potential!

Schadstoffausstoß - Folgen Schadstoffminderung

Weniger Energieverbrauch bedeutet weniger Schadstoffausstoß, wodurch der Transport mit der Straßenbahn im Vergleich zum Transport per PKW um Faktoren bessere Werte hat, wie das obige Diagramm für einen PKW noch ohne Katalysator zeigt. Der KAT hat zwar die gefährlicheren Schadstoffe umgewandelt, wie NOx oder HmCn und das CO in N2 oder H2O sowie CO2; allerdings benötigt der KAT dafür zusätzliche Energie. Somit verringert sich die Energieausnutzung. Während der Einführungsphase des KAT war das noch gut sichtbar. Ein Golf II GTI ohne Kat hatte 112 PS, mit KAT nur noch 107, der Golf GTI II 16V hatte ohne Kat 139PS, mit KAT nur noch 129 PS. Der KAT benötigt eine Gemischaufbereitung, die bei gleicher Leistung einen höheren Kraftstoffverbrauch nach sich zieht. Ferner wird oftmals vergessen, dass der KAT erst bei Betriebstemperatur, die etwa nach vier Kilometern erreicht ist, richtig eingestellt arbeitet. Erst dann kommt der Benzinverbrauch auf Normalwerte und der Katalysator filtert die Abgase richtig. Moderne Motorregelungen versuchen hier mit dem Luftverhältnis Lambda 1 frühzeitig passende Abgasmischung zu erreichen und diese Tendenz abzumildern. Generell bleibt aber dieses Verhalten bestehen. Bis dahin verbraucht der Motor ein Vielfaches an Kraftstoff, auch bei Kleinwagen zwischen 20 und 40 Liter (auf 100 Kilometer hochgerechnet) - weshalb Kurzstreckenfahrten unter vier Kilometer relativ unrentabel sind. Der Verschleiß am Motor ist ebenfalls höher. Auch Stop & Go verdoppelt den Kraftstoffverbrauch sehr schnell. Die Grenzen des Verbrennungsmotors sind deutlich sichtbar.

Einsparen an Verkehrsfläche (sowohl fließender als auch ruhender Verkehr)

Das nachstehende Schema verdeutlicht das Einsparungspotential. Beispielhaft sind hier rund 180 PKW gezeigt, was beim Besetzungsgrad 1,25 etwa 230 Personen entspricht. Eine Straßenbahn hat die gleiche Kapazität und kann in der Hauptverkehrszeit ohne zusätzlichen Fahrer (also ohne weiter Kosten) zu Zügen bis 75 m Länge gekuppelt werden. Wie das real aussieht, zeigt eine Aktion gegen Stau in Heidelberg.

Zu bedenken ist weiter, dass das Flächenschema für den ruhenden Verkehr gilt. Bei Bewegung kommt noch der nicht unerhebliche Flächenanteil vor jedem einzelnen Kfz als Schutzraum für Bremsmanöver hinzu. Der Bremswegabstand steigt mit dem Quadrat der Geschwindigkeit.

 

Die Wirkungen aus dem geringeren Energieaufwand des Rad-Schiene-Systems, dem geringeren Schadstoffausstoß und der Möglichkeit des Flächensparens bilden die drei Säulen einer zukunftsorientiereten Verkehrsentwicklung. Eine regionale Schienenstrecke ist der Schlüssel hierzu. Sie bietet nicht nur für den Personenverkehr die Basis, sondern auch für einen regionalen Güterverkehr.

WERKSTATT ÖPNV - Das haben wir jetzt erreicht.

Ende 2010 wurde der Viertelstunden-Bustakt, d.h. 4 x Neunkirchen - Erlangen pro Stunde  (eine erstmalige Errungenschaft der 90er) wieder zurückgewonnen!

Was gäbe es noch zu erreichen - wenn wir wollen?

Schauen Sie mal hier.